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<title>Heiliger</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Heiliger</span></h1>
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<p>In religiösen Vorstellungen ist ein <b>Heiliger</b> ein Mensch, der einer Gottheit besonders nahestehend beziehungsweise als in religiöser und ethischer Hinsicht vorbildlich angesehen wird. Die Anerkennung von Heiligen kann religiösen oder politischen Autoritäten vorbehalten sein oder sich in der <a href="Akklamation" title="Akklamation">Akklamation</a> und Verehrung durch das gläubige Volk vollziehen; eine wichtige Rolle kann dabei das Auftreten von als übernatürlich interpretierten Phänomenen (<a href="Wunder" title="Wunder">Wunder</a>) im Zusammenhang mit den Heiligen spielen. Die darauf folgende – zumeist posthume – <a href="Kult" title="Kult">kultische</a> Verehrung von Heiligen bezeichnet man als <a href="Heiligenverehrung" title="Heiligenverehrung">Heiligenverehrung</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Religionswissenschaftliche_Definition">Religionswissenschaftliche Definition</h2></div>
<p>Der Begriff des Heiligen ist <a href="Religionswissenschaft" title="Religionswissenschaft">religionswissenschaftlich</a> nicht befriedigend definiert. Zum einen ist aufgrund der differierenden Anforderungen, die verschiedene <a href="Religion" title="Religion">Religionen</a> an einen Heiligen stellen, keine für alle Religionen allgemeingültige Definition möglich. Zum anderen überschneidet sich der religiöse Typ des Heiligen mit mehreren anderen religiöser Autoritätstypen, und es ist bisher nicht gelungen, eine deutlich unterscheidende Charakteristik zu finden.
</p>

<p>Die Grenzen der im Diskurs religiöser <a href="Autorit%C3%A4t" title="Autorität">Autoritäten</a> skizzierten Typen sind fließend und können sich in wichtigen Punkten überschneiden. Ein für alle Religionen allgemeingültiger Begriff ist nicht gegeben.
</p><p>Typologische Gemeinsamkeiten dieser Art weist der Heilige besonders mit dem <a href="M%C3%A4rtyrer" title="Märtyrer">Märtyrer</a> und dem <a href="Heros" title="Heros">Heros</a> auf: Sein Grab oder der Aufbewahrungsort seiner <a href="Reliquie" title="Reliquie">Reliquien</a> entwickelt sich zu einem kultischen Zentrum. Es ist das Ziel allgemeiner Verehrung, von <a href="Pilger" title="Pilger">Pilgerreisen</a> und wird oft als Zentrum einer <a href="Nekropole" title="Nekropole">Nekropole</a> genutzt. Allen drei Typen wird eine Funktion als Fürsprecher der Gläubigen gegenüber der göttlichen Autorität zugeschrieben.
</p><p>Eine Verehrung ist oft wie beim Heros bereits zu Lebzeiten gegeben, kann aber wie beim Märtyrer auch nach dem <a href="Tod" title="Tod">Tod</a> erfolgen. Ein Unterschied zum Typen des Märtyrers liegt darin, dass er die religiöse Vollkommenheit nicht durch seinen Lebenswandel, sondern durch die Art seines Sterbens erlangte. Beim Heiligen erweist sich die Vollkommenheit ohne ein solches Martyrium durch sein vorausgegangenes Leben. Im Gegensatz zum Heros fehlt ihm die göttliche oder halbgöttliche Abstammung.
</p><p>Der Heilige kann zwar <a href="Kleriker" class="mw-redirect" title="Kleriker">Kleriker</a> sein oder dem „gottgeweihten Stand“ <i>(<a href="Vita_consecrata" class="mw-redirect" title="Vita consecrata">Vita consecrata</a>)</i> angehören, muss es aber nicht. Weiterhin kann der Heilige das <a href="Charisma" title="Charisma">Charisma</a> des <a href="Religionsstifter" title="Religionsstifter">Religionsstifters</a> oder <a href="Reformator" title="Reformator">Reformators</a> besitzen, im Gegensatz zu ihnen ist aber sein Ziel nicht Verkündigung einer (Glaubens-)Lehre und anschließende Bildung einer Gläubigenschar, sondern das Hervortreten durch sein religiös vorbildliches Leben.
</p><p>Vom mythischen Heilsbringer schließlich unterscheidet ihn sein Wirken in der real überlieferten, wenn auch oft in der Tradierung unzuverlässigen Geschichte und dem fehlenden <a href="Erl%C3%B6sung" title="Erlösung">Erlösungsaspekt</a> seines Lebens.
</p><p>Die Deklaration und Verehrung von Heiligen erfüllt ein urreligiöses Bedürfnis der Menschen nach Vorbildern in ihrem Glauben und gleichzeitige Bestätigung desselben. Die als vorbildlich anerkannten Mitglieder der Glaubensgemeinschaft verlassen zwar die <a href="Diesseits" title="Diesseits">diesseitige</a> – menschliche – Gemeinschaft. Sie bieten jedoch die Möglichkeit, den Kontakt zwischen Diesseits und <a href="Jenseits" title="Jenseits">Jenseits</a> zu halten, denn obwohl sie in die jeweilige göttliche Herrlichkeit aufgenommen worden sind, bleiben sie über ihr Grab, ihre Reliquien und ihre Verehrung im Diesseits präsent und bilden so eine Verbindung zu der von den noch lebenden Gläubigen selbst angestrebten Erlösung. Über die ihnen während oder nach ihrem Leben zugeschriebenen Wundertaten geben sie den Gläubigen eine positive Antwort auf die Frage nach der Sinn- und Wahrhaftigkeit der jeweiligen Religion.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nach_Religion">Nach Religion</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Christentum"><span id="ch_h"></span>Christentum</h3></div>
<p>Die <a href="Christliche_Theologie" title="Christliche Theologie">christliche Theologie</a> ist geprägt von einem Doppelkonzept von Heiligkeit: Das Heilige schlechthin ist <a href="Gott" title="Gott">Gott</a> selbst, jedoch nicht im Sinne einer <a href="Transzendenz" title="Transzendenz">transzendenten</a> Statik, also eines Zustandes in göttlichen Sphären ohne Auswirkung auf das Diesseits. Vielmehr wird Gottes Heiligkeit als <a href="Immanenz" title="Immanenz">immanente</a> Dynamik verstanden, die alle irdischen Dinge für sich aussondern kann und damit Grund ihrer Heiligkeit ist. Im <a href="Neues_Testament" title="Neues Testament">Neuen Testament</a> wird diese Sicht modifiziert. Nun ist es <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesus Christus</a>, der in seiner einzigartigen Beziehung zum Vater durch seinen Tod und <a href="Auferstehung_Jesu_Christi" title="Auferstehung Jesu Christi">seine Auferstehung</a> Heiligkeit in denen bewirkt, die ihm nachfolgen.
</p><p>Christliche Heiligkeit tritt in zwei Komponenten auf. Einerseits erwählt sich Gott sowohl im <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten</a> als auch im Neuen Testament ein „heiliges Volk“: das <a href="Volk_Israel" class="mw-redirect" title="Volk Israel">Volk Israel</a> und das so bezeichnete „neue heilige Volk“ der <a href="Ekklesiologie" title="Ekklesiologie">Kirche</a>. Andererseits tritt immer das Konzept der individuellen Heiligkeit einer Einzelperson auf. Die individuelle Heiligkeit ist dabei aber stets nur Manifestation einer Heiligkeit als Glied der Kirche, die in ihrer Gesamtheit ja die „Gemeinschaft der Heiligen“ <i>(communio sanctorum)</i> darstellt. Im <a href="Katechismus_der_Katholischen_Kirche" class="mw-redirect" title="Katechismus der Katholischen Kirche">Katechismus der Katholischen Kirche</a> heißt es dazu: „Wenn die Kirche gewisse Gläubige heiligspricht, das heißt feierlich erklärt, daß diese die Tugenden heldenhaft geübt und in Treue zur Gnade Gottes gelebt haben, anerkennt die Kirche die Macht des Geistes der Heiligkeit, der in ihr ist. Sie stärkt die Hoffnung der Gläubigen, indem sie ihnen die Heiligen als Vorbilder und Fürsprecher gibt.“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Antike_und_Mittelalter">Antike und Mittelalter</h4></div>

<p>Die <a href="Fr%C3%BChchristlich" class="mw-redirect" title="Frühchristlich">frühchristliche</a> Heiligenverehrung schloss sich an die aus dem <a href="J%C3%BCdischer_Glaube" class="mw-redirect" title="Jüdischer Glaube">jüdischen Glauben</a> bekannten Formen an. Dort waren seit langem der <a href="Hohepriester" title="Hohepriester">Hohepriester</a> als Übermittler des <a href="Aaronitischer_Segen" title="Aaronitischer Segen">Aaronitischen Segens</a> sowie das <a href="Martyrium" class="mw-redirect" title="Martyrium">Martyrium</a> bekannt.
</p><p>Die hohepriesterliche Mittlerfunktion wurde ganz auf Christus übertragen und erst nach der theologischen Klarstellung früher <a href="Kirchenvater" title="Kirchenvater">Väter der Kirche</a>, dass die Verehrung anderer Menschen, die Christus nachgefolgt waren, die Einzigartigkeit der Mittlerfunktion Christi nicht beeinträchtige, begann die <a href="Urkirche" class="mw-redirect" title="Urkirche">Urkirche</a>, Märtyrer und die <a href="Apostel" title="Apostel">Apostel</a> anzurufen.
</p><p>Der erste Beleg einer Märtyrerverehrung ist der um 160 geschriebene Bericht über <a href="Polykarp_von_Smyrna" title="Polykarp von Smyrna">Polykarp von Smyrna</a>, in der westlichen Kirche breitete sich die Märtyrerverehrung wahrscheinlich während der <a href="Christenverfolgungen_im_R%C3%B6mischen_Reich#Gesamtstaatliche_Verfolgungen" title="Christenverfolgungen im Römischen Reich">Verfolgungen</a> im 3. Jahrhundert aus und verband sich unter dem Einfluss <a href="Tertullian" title="Tertullian">Tertullians</a> zu einer Verehrung der Märtyrer als Heilige. Anfänglich war diese Verehrung auf den Todestag und die Grabstätte des Märtyrers beschränkt, mit dem Aufkommen der <a href="Reliquienverehrung" class="mw-redirect" title="Reliquienverehrung">Reliquienverehrung</a> vervielfachten sich aber die räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten der Verehrung. Der erste greifbare Beleg des Verständnisses der Heiligen als Fürsprecher bei Gott findet sich in einem Graffito an der römischen Kirche <a href="San_Sebastiano_alle_Catacombe" class="mw-redirect" title="San Sebastiano alle Catacombe">San Sebastiano</a> aus dem Jahr 260.
</p><p>Mit dem Wandel des Christentums zur <a href="Staatsreligion" title="Staatsreligion">Staatsreligion</a> des <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reiches</a> weitete sich der Heiligenbegriff, da nach dem Ende der Verfolgungen das Martyrium nun nicht mehr höchstes Zeugnis eines christlichen Lebens sein konnte. Nach und nach wurden – unter dem bestimmenden Einfluss <a href="Clemens_von_Alexandria" title="Clemens von Alexandria">Clemens’ von Alexandria</a> – sogenannte „Bekenner“ <i>(confessores)</i>, die zwar verfolgt worden, aber dem Martyrium entgangen waren, und Menschen mit einem „engelgleichen Leben“, deren radikal <a href="Askese" title="Askese">asketisch</a>-<a href="Jungfrau" title="Jungfrau">jungfräuliches</a> Leben als ständiger Kampf gegen die Verführungen des <a href="Satan" title="Satan">Satans</a> verstanden wurde, in den Kreis der verehrungswürdigen „Heiligen“ aufgenommen.
</p>

<p>Seit dem <a href="Fr%C3%BChmittelalter" title="Frühmittelalter">Frühmittelalter</a> wurden zunehmend entweder große Lichtgestalten der Christenheit (<a href="Kirchenlehrer" title="Kirchenlehrer">Kirchenlehrer</a>, Könige, sog. „<a href="Milit%C3%A4rheiliger" class="mw-redirect" title="Militärheiliger">Ritter- und Soldatenheilige</a>“) oder Menschen, die ein Alternativkonzept zum alltäglichen christlichen Leben boten (<a href="Franz_von_Assisi" title="Franz von Assisi">Franziskus</a>, <a href="Benedikt_von_Nursia" title="Benedikt von Nursia">Benedikt</a>), vom Volk regional als Heilige verehrt. Bei den „Adelsheiligen“, also Herrschern, Bischöfen oder Ordensgründern, ging die Initiative der Verehrung in den meisten Fällen von deren Nachfolgern im Amt oder Mitgliedern ihrer Dynastie aus, die dadurch auch sich selbst eine stärkere Legitimität zu verschaffen hofften. Die kirchliche Anerkennung folgte im Allgemeinen erst später. Um von offizieller Seite Beliebigkeit und Ausufern der Heiligenkulte zu verhindern, bemühten sich die Päpste, das alleinige Recht zur <a href="Heiligsprechung" title="Heiligsprechung">Heiligsprechung</a> und damit die Kontrolle der Heiligenverehrung zu erlangen, zumal diese aufgrund ihrer Bedeutung für die Beglaubigung politischer und dynastischer Legitimität und nicht zuletzt auch aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Kult- und Wallfahrtsorte einen gewichtigen machtpolitischen Faktor darstellte. Im Jahr 993 fand die erste päpstliche Heiligsprechung (<a href="Ulrich_von_Augsburg" title="Ulrich von Augsburg">Ulrich von Augsburg</a>) statt, im Verlauf des 11. und 12. Jahrhunderts konnten sich die Päpste schließlich gegen die konkurrierenden Instanzen der <a href="Konzil" title="Konzil">Konzilien</a> und Ortsbischöfe durchsetzen. <a href="Alexander_III._(Papst)" title="Alexander III. (Papst)">Alexander III.</a> dekretierte im Jahr 1171 die alleinige Zuständigkeit des Papstes für Heiligsprechungen. Aber allgemein verbindlich wurde diese Alleinzuständigkeit erst durch den <i><a href="Liber_Extra" title="Liber Extra">Liber Extra</a></i> von 1234, einen Nachtrag zum <i><a href="Decretum_Gratiani" title="Decretum Gratiani">Decretum Gratiani</a></i>.<sup id="cite_ref-ws_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-ws-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Mittelalter handhabte die römische Kurie die Heiligsprechung zurückhaltend und kanonisierte nur 79 Personen, während die Volksfrömmigkeit auch ohne päpstliche Beteiligung zur selben Zeit Hunderte neuer Heiliger hervorbrachte.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Die christliche Theologie unterscheidet gemäß der sachlichen und terminologischen Klärung des <a href="Zweites_Konzil_von_Nic%C3%A4a" title="Zweites Konzil von Nicäa">Zweiten Konzils von Nicäa</a> im Jahre 787 die Anbetung (griech. <i>λατρεία</i>, lat. <i>adoratio</i>), die allein Gott vorbehalten ist, von der Verehrung (griech. <i>δουλεία</i>, lat. <i>veneratio</i>), die den Heiligen und ihren <a href="Reliquie" title="Reliquie">Reliquien</a> zukommt. Die sogenannte <i><a href="Dulia" title="Dulia">Dulia</a></i> ist grundsätzlich von der <i><a href="Latrie" title="Latrie">Latrie</a></i>, der Anbetung, zu unterscheiden. Innerhalb der <i>Dulia</i>, der Verehrung, wird noch die <i>Hyperdulia </i>(„Hochverehrung“) unterschieden, die ausschließlich der <a href="Jungfrau_Maria" class="mw-redirect" title="Jungfrau Maria">Jungfrau Maria</a> zukommt.
</p><p>Bereits <a href="Ambrosius_von_Mailand" title="Ambrosius von Mailand">Ambrosius von Mailand</a> hatte im 4. Jahrhundert den römischen Begriff des „patronus“ für die Heiligen verwendet, der die Schutzfunktion des Patrons im <a href="R%C3%B6misches_Klientelwesen" class="mw-redirect" title="Römisches Klientelwesen">Klientelwesen</a> der römischen Gesellschaft beinhaltete. Der im <a href="Hochmittelalter" title="Hochmittelalter">Hochmittelalter</a> zur vollen Ausbildung gelangte Gedanke, sich für Nationen und Diözesen, Kirchen und Städte (<a href="Stadtpatron" title="Stadtpatron">Stadtpatron</a>), später gar Stände und Berufe eigene <a href="Schutzpatron" title="Schutzpatron">Schutzpatrone</a> zu erwählen, unter deren Schutz und Hilfe man sich stellen wollte, machen das transformierte Verständnis der „Heiligen“ deutlich. Reliquienanhäufung und Drang nach Wundern waren die theologisch unerwünschten Folgen. Das <a href="Viertes_Laterankonzil" title="Viertes Laterankonzil">Vierte Laterankonzil</a> verurteilte zwar, „dass die Gläubigen mit phantastischen Geschichten oder gefälschten Dokumenten getäuscht werden, wie es an sehr vielen Orten aus Gewinnsucht zu geschehen pflegt.“ Aber es konnte die Entwicklung in der Praxis nicht aufhalten. Der Charakter der Heiligen als Vorbilder im christlichen Leben <i>(Imitatio Christi)</i> trat zugunsten der zugeschriebenen Funktionen als Helfer zurück. Die Gläubigen wählten sich zur Fürbitte gezielt Heilige (häufig als Krankheitspatrone)<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus, denen man bestimmte Attribute zuschrieb.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Blasius wird beispielsweise gegen Halskrankheiten angerufen, Sebastian gegen die <a href="Pest" title="Pest">Pest</a>. Auch die Entwicklung des Kultes der <a href="Vierzehn_Nothelfer" title="Vierzehn Nothelfer">vierzehn Nothelfer</a> fällt in diesen Zusammenhang.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Neuzeit">Neuzeit</h4></div>
<p>Erst die <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> brachte deutliche Kritik an der herrschenden Situation vor. Eine Rolle der Heiligen als direkte Mittler des Erbetenen wurde mit Verweis auf die <a href="Bibel" title="Bibel">Bibel</a> strikt abgelehnt und die Einzigartigkeit der Heilsmittlerschaft Christi wieder in den Vordergrund gerückt. Nach der theologischen Festigung des <a href="Luthertum" title="Luthertum">Luthertums</a> wurde in der Pflege des Gedächtnisses verschiedener altkirchlicher Heiliger keine Gefahr mehr gesehen. Das Heiligengedächtnis wurde in der <i><a href="Confessio_Augustana" title="Confessio Augustana">Confessio Augustana XXI</a></i> als Moment der persönlichen Stärkung im Glauben befürwortet und anerkannt. Zu den anerkannten „alten“ Heiligen traten zusätzlich <a href="Kirchenreform" title="Kirchenreform">Vorreformatoren</a> wie <a href="Jan_Hus" title="Jan Hus">Jan Hus</a> und dann auch Akteure der Reformation – insbesondere Luther selbst – hinzu, so dass verschiedene Theologen Züge einer „Lutherverehrung“ zu erkennen glauben, die sich u. a. in den Lutherbildern in protestantischen Gottesdiensträumen manifestiere.
</p>


<p>Im Gegensatz zu den lutherisch geprägten Protestanten lehnten die <a href="Reformierte_Kirche" class="mw-redirect" title="Reformierte Kirche">Reformierten</a> die Heiligenverehrung insgesamt ab. <a href="Ulrich_Zwingli" class="mw-redirect" title="Ulrich Zwingli">Ulrich Zwingli</a> und <a href="Johannes_Calvin" title="Johannes Calvin">Johannes Calvin</a> sahen in Wallfahrten und Reliquienverehrung ein Werk des <a href="Satan" title="Satan">Satans</a> und betonten die Gültigkeit des alttestamentlichen <a href="Bilderverbot" title="Bilderverbot">Bilderverbots</a>, gegen das die Heiligenverehrung verstoße.
</p><p>Das <a href="Konzil_von_Trient" title="Konzil von Trient">Konzil von Trient</a> legte im Jahr 1563 die römisch-katholische Dogmatik in der Frage der Heiligenverehrung genauer fest: Da die Heiligen im Himmel mit <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Christus</a> herrschten, sei es „gut und nützlich“, sie demütig um Beistand anzurufen, um von Gott durch den alleinigen Erlöser und Heiland Jesus Christus Wohltaten zu erlangen (DH 1821). Ziel der Heiligenverehrung ist damit Gott. Das <a href="Zweites_Vatikanisches_Konzil" title="Zweites Vatikanisches Konzil">Zweite Vatikanische Konzil</a> bestätigte diese Lehre und verwies nochmals darauf, dass die Fürbitte der Heiligen bei Gott nicht „heilskonstitutiv“ wie die hohepriesterliche Mittlerfunktion Christi sei (LG 48–69). Die apostolische Konstitution <a href="Lumen_gentium" title="Lumen gentium">Lumen gentium</a> führt aus, dass die Heiligen „zwar Schicksalsgenossen unserer Menschlichkeit“ seien, dennoch aber „vollkommener dem Bilde Christi gleichgestaltet“ würden. „Wie die christliche Gemeinschaft unter den Erdenpilgern uns näher zu Christus bringt, so verbindet auch die Gemeinschaft mit den Heiligen uns mit Christus, von dem als Quelle und Haupt jegliche Gnade und das Leben des Gottesvolkes selbst ausgehen.“ (LG 50).
Das Direktorium über die Volksfrömmigkeit und Liturgie hält fest, die Heiligenfeste verkündigten Christus „in seinen Knechten“, indem sie als Feste der Glieder des Leibes Christi dessen Haupt, Christus selbst, verherrlichten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den <a href="Ostkirchen" class="mw-redirect" title="Ostkirchen">Ostkirchen</a> ist die Verehrung von Heiligen ein selbstverständlicher Bestandteil des geistigen Lebens. Seit dem 4. Jahrhundert ist die Darstellungen von Heiligen in <a href="Ikone" title="Ikone">Ikonen</a> belegt. Die Verehrung äußert sich bis heute im Malen und Verehren von Ikonen, dem Verfassen und Lesen von <a href="Hagiographie" title="Hagiographie">Heiligenviten</a> sowie der wieder verstärkt auftretenden <a href="Heiligsprechung" title="Heiligsprechung">Kanonisation</a>. Wie in der katholischen Kirche auch werden die Gräber und Reliquien besucht und verehrt, Menschen, Kirchen und Orte nach ihnen benannt und ihr <a href="Gedenktag" title="Gedenktag">Gedenktag</a> im <a href="Kirchenjahr" title="Kirchenjahr">Kirchenjahr</a> liturgisch gefeiert. Die Wallfahrt des Pilgers zum Heiligengrab und zuletzt das Sehen, Berühren und Küssen der Reliquie oder der Ikone ist in den Ostkirchen präsenter als im Westen und dient dazu, an der besonderen Gottesnähe des Heiligen selbst teilzuhaben.
</p><p>Die <a href="Altkatholische_Kirche" title="Altkatholische Kirche">altkatholische Kirche</a> betrachtet die Verehrung von Heiligen als sinnvoll, unabhängig davon, wie einzelne als Heilige anerkannt und zur Verehrung empfohlen werden. Dabei bleibe allerdings wichtig, dass sich die Heiligenverehrung deutlich von der Form der Anbetung und des Kultes unterscheide, die allein Gottvater, Jesus Christus und dem Heiligen Geist zustehe. Im alt-katholischen Gottesdienst und Gebetsleben wird daher in der Regel nur Gott direkt angeredet. Von den Heiligen wird lediglich erwähnt, dass die Gläubigen in Gemeinschaft mit ihnen stehen, und sie werden als Vorbilder im Glauben vorgestellt. Verehrt werden dabei vor allem Heilige der ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends sowie aus der späteren Zeit Christen, die als besondere Vor- und Leitbilder ökumenische Anerkennung erreicht haben, wie beispielsweise <a href="Franz_von_Assisi" title="Franz von Assisi">Franz von Assisi</a>, <a href="Teresa_von_Avila" class="mw-redirect" title="Teresa von Avila">Teresa von Avila</a>, <a href="Dietrich_Bonhoeffer" title="Dietrich Bonhoeffer">Dietrich Bonhoeffer</a>, <a href="Martin_Luther_King" title="Martin Luther King">Martin Luther King</a>, <a href="Edith_Stein" title="Edith Stein">Edith Stein</a> oder <a href="Oscar_Romero" class="mw-redirect" title="Oscar Romero">Oscar Romero</a>.<sup id="cite_ref-Heilige,_Heiligenverehrung_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Heilige,_Heiligenverehrung-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seit etwa den 1960er-Jahren verlieren kanonisierte Heilige in Teilen einer säkularisierten („westlichen“) Welt an Bedeutung, historische Legenden und mythische Berichte werden zurückgedrängt zugunsten zeitgeschichtlicher Erfahrungen vorbildhafter Menschen (<a href="Mohandas_Karamchand_Gandhi" title="Mohandas Karamchand Gandhi">Gandhi</a>, <a href="Mutter_Teresa" title="Mutter Teresa">Mutter Teresa</a>, <a href="Martin_Luther_King" title="Martin Luther King">Martin Luther King</a>), die als Vorbilder für Altruismus und Humanität dienen. Die Verehrung dieser neuen Vorbilder ist nicht an <a href="Konfession" title="Konfession">Konfessionen</a> oder Religionen gebunden und spiegelt das Aufkommen von <a href="Vorbild" title="Vorbild">Idolen</a> in der Jugendkultur wider.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andererseits nahmen die Selig- und Heiligsprechungsverfahren der römisch-katholischen Kirche seit dem Pontifikat Papst <a href="Johannes_Paul_II." title="Johannes Paul II.">Johannes Pauls II.</a> einen deutlichen Aufschwung, zu dessen weltweiter Rezeption die mediale Übertragung der Gottesdienstfeiern beitrug: Von den seit der Konstitution <i>Immensa aeterna</i> aus dem Jahr 1588 insgesamt 839 heiliggesprochenen Personen wurden 482 durch Johannes Paul II. kanonisiert.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die römisch-katholische Theologin <a href="Doris_Reisinger" title="Doris Reisinger">Doris Reisinger</a> verlangte 2022 „eine wachsende Menge an Laien beiderlei Geschlechts, denen die Kirche bestätigt, ein heiliges Leben geführt zu haben“, und zwar ohne Keuschheitsgelübde und Martyrium. Unter den Heiligsprechungen der letzten 122 Jahre sei einer Untersuchung zufolge der „typische Heilige“ in der römisch-katholischen Kirche „ein weißer europäischer Priester“, während die afrikanische Mutter, der asiatische Familienvater, die lateinamerikanische Ärztin und der australische Arbeiter fehlten; weibliche Wege zur Heiligkeit seien sexuelle Gewalt und Tod durch einen Vergewaltiger.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Franziskus_(Papst)" title="Franziskus (Papst)">Papst Franziskus</a> regte im November 2024 einen „Gedenktag für Alltagsheilige“ an, der ab 2025 jeweils am 9. November begangen werden soll. An diesem Tag solle an „Nebenan-Heilige“, lokal bedeutsame Persönlichkeiten, erinnert werden, die Vorbilder für Christen vor Ort seien; er denke an treue Eheleute, Männer und Frauen, die in verschiedenen Berufen ihre Familien unterstützen, junge Menschen, die Jesus mit Begeisterung folgen, Priester, Ordensfrauen und -männer, die durch ihr Leben im Glauben ein Vorbild seien. Auch dürfe man die Armen, Kranken und Leidenden nicht vergessen, die in ihrer Schwäche bei Gott Halt finden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_der_Seligen_und_Heiligen" title="Liste der Seligen und Heiligen">Liste der Seligen und Heiligen</a>, <a href="Liste_von_Heiligsprechungen" title="Liste von Heiligsprechungen">Liste von Heiligsprechungen</a> und <a href="Heiligenkalender" title="Heiligenkalender">Heiligenkalender</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Volksheilige">Volksheilige</h4></div>
<p>Als <i>Volksheilige</i> werden unter den Heiligen und <a href="Seligsprechung" title="Seligsprechung">Seligen</a> vor allem der römisch-katholischen Kirche jene bezeichnet, die im Volk besonders hohe Verehrung und Beliebtheit genießen. Häufig sind die Feste dieser Heiligen mit besonderem Brauchtum verbunden, wie etwa der Gedenktag der heiligen <a href="Barbara_von_Nikomedien" title="Barbara von Nikomedien">Barbara</a> mit dem Schneiden von <a href="Barbarazweig" title="Barbarazweig">Barbarazweigen</a> oder dem „<a href="B%C3%A4rbeletreiben" title="Bärbeletreiben">Bärbeletreiben</a>“, der des heiligen <a href="Nikolaus_von_Myra" title="Nikolaus von Myra">Nikolaus</a> mit dem Beschenken der Kinder, des heiligen <a href="Martin_von_Tours" title="Martin von Tours">Martin</a><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit dem <a href="Martinstag#Sankt-Martins-Umzug" title="Martinstag">Martinszug</a> und dem <a href="Martinisingen" title="Martinisingen">Martinisingen</a>, der hl. <a href="Lucia_von_Syrakus" title="Lucia von Syrakus">Lucia</a> vor allem in Schweden mit dem <a href="Luciafest" title="Luciafest">Luciafest</a>, einer Lichtfeier. Zum Luciafest wie auch zum Gedenktag der hl. <a href="Agatha_von_Catania" title="Agatha von Catania">Agatha</a> werden auch <a href="Gebildbrot" title="Gebildbrot">Gebildbrote</a> gebacken.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Leben und Wirken vieler Volksheiliger wurden im Laufe der Zeit in Form von Legenden ausgeschmückt.
</p><p>Bei der Betrachtung, wer jeweils zu den Volksheiligen zählt, kann es neben zeitlichen auch regionale Unterschiede geben. So gilt etwa in Frankreich auch <a href="Johanna_von_Orleans" class="mw-redirect" title="Johanna von Orleans">Johanna von Orleans</a> als Volksheilige, in den spanischsprachigen Ländern wird <a href="Teresa_von_Avila" class="mw-redirect" title="Teresa von Avila">Teresa von Avila</a> besonders verehrt, in Schweden zählt neben der hl. Lucia auch die hl. <a href="Birgitta_von_Schweden" title="Birgitta von Schweden">Birgitta</a> zu den Volksheiligen. Im englischsprachigen Raum und im <a href="Rheinland" title="Rheinland">Rheinland</a> ist <a href="Judas_Thadd%C3%A4us" title="Judas Thaddäus">Judas Thaddäus</a> als <a href="Schutzpatron" title="Schutzpatron">Schutzpatron</a> in aussichtslos erscheinenden Anliegen bekannt. Die vielen Kirchen mit dem <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patrozinium</a> der heiligen <a href="Margarethenkirche" title="Margarethenkirche">Margaretha</a> oder <a href="Katharina_von_Alexandria" class="mw-redirect" title="Katharina von Alexandria">Katharina</a>, frommen <a href="Bruderschaft" title="Bruderschaft">Bruderschaften</a> oder <a href="Zunft" title="Zunft">Zünfte</a> im europäischen Raum gehen auf die hohe Verehrung zurück, die diese Heiligen im Volk genossen.
</p><p>Zu den Volksheiligen zählen neben anderen die <a href="Maria_(Mutter_Jesu)" title="Maria (Mutter Jesu)">Gottesmutter Maria</a> und deren Mutter <a href="Anna_(Heilige)" title="Anna (Heilige)">Anna</a>, die heiligen <a href="Josef_von_Nazaret" title="Josef von Nazaret">Josef</a> und <a href="Franziskus_von_Assisi" class="mw-redirect" title="Franziskus von Assisi">Franziskus</a>, die hll. <a href="Antonius_der_Gro%C3%9Fe" title="Antonius der Große">Antonius der Einsiedler</a>, <a href="Jodok_(Heiliger)" title="Jodok (Heiliger)">Jodokus</a> und <a href="Antonius_von_Padua" title="Antonius von Padua">Antonius von Padua</a>,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die <a href="Vierzehn_Nothelfer" title="Vierzehn Nothelfer">vierzehn Nothelfer</a>, die hl. <a href="C%C3%A4cilia_von_Rom" title="Cäcilia von Rom">Cäcilia</a>, der hl. <a href="Sebastian_(Heiliger)" title="Sebastian (Heiliger)">Sebastian</a>, der hl. <a href="Blasius_von_Sebaste" title="Blasius von Sebaste">Blasius</a>, dessen Gedenktag mit der Spendung des <a href="Blasiussegen" title="Blasiussegen">Blasiussegens</a> verbunden ist,<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in neuerer Zeit auch <a href="Therese_von_Lisieux" title="Therese von Lisieux">Therese von Lisieux</a>, <a href="Konrad_von_Parzham" title="Konrad von Parzham">Konrad von Parzham</a><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und, vor allem im italienischen Raum, <a href="Pio_von_Pietrelcina" title="Pio von Pietrelcina">Pio von Pietrelcina</a>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Legendarisch ist die „heilige <a href="K%C3%BCmmernis" title="Kümmernis">Kümmernis</a>“,<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die auch Wilgefortis genannt wurde.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Kanonheiliger" title="Kanonheiliger">Kanonheiliger</a> und <a href="Wetterheiliger" title="Wetterheiliger">Wetterheiliger</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Verehrung_christlicher_Heiliger_außerhalb_des_Christentums"><span id="Verehrung_christlicher_Heiliger_au.C3.9Ferhalb_des_Christentums"></span>Verehrung christlicher Heiliger außerhalb des Christentums</h4></div>
<p>Im <a href="Haiti" title="Haiti">haitianischen</a> <a href="Voodoo" title="Voodoo">Voodoo</a> werden vereinzelt christliche Heilige wie <a href="Maria_(Mutter_Jesu)" title="Maria (Mutter Jesu)">Maria</a>, <a href="Simon_Petrus" title="Simon Petrus">Simon Petrus</a>, <a href="Jakobus_der_%C3%84ltere" title="Jakobus der Ältere">Jakobus der Ältere</a>, <a href="Philomena_von_Rom" title="Philomena von Rom">Philomena von Rom</a>, <a href="Patrick_von_Irland" title="Patrick von Irland">Patrick von Irland</a> und <a href="Ulrich_von_Augsburg" title="Ulrich von Augsburg">Ulrich von Augsburg</a> in Gestalt von <a href="Loa_(Voodoo)" title="Loa (Voodoo)">Voodoo-Geistwesen</a> verehrt; hierbei handelt es sich um einen Fall von <a href="Synkretismus" title="Synkretismus">Synkretismus</a>.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Kuba" title="Kuba">kubanische</a> <a href="Santer%C3%ADa" title="Santería">Santería</a> setzt zahlreiche <a href="Orisha" title="Orisha">Orisha</a> (gute Geister) in analoger Weise mit christlichen Heiligen gleich, wovon deutlich mehr Heilige als im Voodoo betroffen sind und die Gleichsetzung den Kern der Religion bildet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Judentum">Judentum</h3></div>

<p>Im Judentum allgemein ist „קדוש“ („kadosch“, hebräisch: <i>heilig</i>) ein Wort, das zunächst <i>abgesondert</i> bedeutet und damit im Gegenteil zu <i><a href="Profan" title="Profan">profan</a></i> (im Sinne von <i>weltlich</i>, <i>normal</i>, <i>alltäglich</i>) steht.
</p><p>Im <a href="Orthodoxes_Judentum" title="Orthodoxes Judentum">orthodoxen Judentum</a> wird auf eine <a href="Person" title="Person">persönliche</a> Heiligkeit nur äußerst zurückhaltend eingegangen. Als heilig im jüdischen Sinne gelten hauptsächlich <a href="Kehillah" title="Kehillah">jüdische Gemeinden</a>. In der religiösen Praxis bildete sich aber de facto trotzdem bereits in alttestamentlicher Zeit die Heiligenverehrung heraus, was sich an der Existenz vieler Heiligengräber festmachen lässt.
</p><p>Einer gewissen Verehrung der <a href="Prophet" class="mw-redirect" title="Prophet">Propheten</a> (besonders <a href="Mose" title="Mose">Mose</a>) wurde auch von offizieller Seite kein Widerstand entgegengebracht, seit der Zeit des <a href="Makkab%C3%A4er" title="Makkabäer">makkabäischen</a> Widerstandskampfes gewann auch das <a href="M%C3%A4rtyrer" title="Märtyrer">Märtyrertum</a> an Bedeutung. Seit der <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> entwickelte sich in der Volksfrömmigkeit ein regelrechter Gräberkult um Grabstätten besonders frommer Juden, oft werden sogar <a href="Synagoge" title="Synagoge">Synagogen</a> über oder in der Nähe eines Grabes erbaut. Besonders stark trat der Typ des Heiligen im osteuropäischen <a href="Chassidismus" title="Chassidismus">Chassidismus</a> auf, der im „<a href="Zaddik" title="Zaddik">Zaddik</a>“ einen Heilsbringer mit einer besonders engen Gottesbeziehung und einer Mittlerqualität von Gottes Gnade für die Menschen verehrte.
</p><p>Auch im heutigen Judentum spielen Heiligengräber als <a href="Wallfahrt" title="Wallfahrt">Wallfahrtsziele</a> eine Rolle. Prominente Beispiele hierfür sind die Gräber der <a href="Erzvater" class="mw-redirect" title="Erzvater">Erzväter</a> in Hebron, das <a href="Davidsgrab" title="Davidsgrab">Davidsgrab</a> in Jerusalem, das Grab des <a href="Kabbala" title="Kabbala">kabbalistischen</a> <a href="Rabbiner" title="Rabbiner">Rabbiners</a> <a href="Schimon_ben_Jochai" title="Schimon ben Jochai">Schimon ben Jochai</a> in Meron oder des <a href="Chabad" title="Chabad">Chabad</a>-Führers <a href="Menachem_Mendel_Schneerson" title="Menachem Mendel Schneerson">Menachem Mendel Schneerson</a>.
</p><p>Die alttestamentlichen Patriarchen und Propheten wurden auch in die Reihe der christlichen und islamischen Heiligen aufgenommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Islam">Islam</h3></div>

<p>Im <a href="Islam" title="Islam">Islam</a> hat sich eine Verehrung Heiliger, die dem christlichen Verständnis eines Heiligen nahekommt, bereits früh herausgebildet. Schon bald nach ihrem Tod wurden etwa in der <a href="Schiiten" class="mw-redirect" title="Schiiten">schiitischen</a> Richtung <a href="%CA%BFAl%C4%AB_ibn_Ab%C4%AB_T%C4%81lib" title="ʿAlī ibn Abī Tālib">ʿAlī ibn Abī Tālib</a>, der Schwiegersohn <a href="Mohammed" title="Mohammed">Mohammeds</a>, und seine Söhne <a href="Hasan_ibn_Ali" class="mw-redirect" title="Hasan ibn Ali">Hasan ibn Ali</a> und <a href="Husain_ibn_Ali" class="mw-redirect" title="Husain ibn Ali">Husain ibn Ali</a> als Heilige verehrt. Auch bei den <a href="Sunniten" title="Sunniten">Sunniten</a> treten solche Heilige auf, unter anderem <a href="Al-Chidr" title="Al-Chidr">al-Chidr</a> (al-Ḫiḍr, „der grüne Mann“). Seine enge Beziehung zum Propheten <a href="Elija" title="Elija">Elija</a> kommt im türkischen Frühlingsfest <a href="H%C4%B1drellez" title="Hıdrellez">Hıdrellez</a> zum Ausdruck; von orientalischen Christen wird al-Chidr mit dem heiligen <a href="Georg_(Heiliger)" title="Georg (Heiliger)">Georg</a> identifiziert.
</p><p>Viele Heilige wurden als „Freunde Gottes“ (<a href="Wal%C4%AB#Walī_als_Gottesfreund" title="Walī"><i>auliyāʾ Allāh</i></a>) bezeichnet. Hierbei handelt es sich um einen Begriff, der schon im Koran (Sure 10:62) vorkommt. Auch wenn der „Freund Gottes“ ein durchgehend gehorsames und gottgefälliges Leben geführt hat, rückt er nicht durch eigene Leistung, sondern vielmehr erst durch Allahs Wirken in eine Nähe zu jenem. Es gibt kein offizielles Heiligsprechungsverfahren, und die Verehrung einer Person als Heiligem ergibt sich aus dem Konsens der Gläubigen. Daher kann nicht nur Menschen aus der Zeit nach Mohammed, sondern auch Propheten und Patriarchen aus der Zeit zuvor die Heiligkeit zugesprochen werden.
</p><p>Das Bild des Heiligen im Islam ist davon geprägt, dass Heilige Fürsprecher und Mittler zwischen den Gläubigen und dem verborgenen Allah sind, Wunder wirken können und als Wächter des Glaubens gelten. Viele Gräber von islamischen Heiligen sind bis heute Ziel von <a href="Ziy%C4%81ra" title="Ziyāra">Ziyāra</a>-Wallfahrten. Andere Orte werden besucht, weil sie in irgendeiner anderen Beziehung zum betreffenden Heiligen stehen. Die Wallfahrtsorte werden von den Pilgern als Kraftquelle gesehen, da die <a href="Spiritualit%C3%A4t" title="Spiritualität">spirituelle</a> Energie <i>(<a href="Baraka_(Segenskraft)" title="Baraka (Segenskraft)">Baraka</a>)</i> eines Heiligen nach muslimischer Auffassung auch über den irdischen Tod hinaus wirkt, teilweise sogar für stärker gehalten wird als zu Lebzeiten. Der Heilige erhält seine Baraka über eine spirituelle Kette <i>(<a href="Silsila" title="Silsila">Silsila</a>),</i> die ihn mit der Familie des Propheten verbindet.
</p><p>Die spätere islamische Heiligenverehrung bezieht sich meist auf bekannte <a href="Mystiker" class="mw-redirect" title="Mystiker">Mystiker</a> (<a href="Sufismus" title="Sufismus">Sufis</a>). Häufig wirkten diese auch als Oberhaupt <i>(<a href="Scheich" title="Scheich">Scheich</a>)</i> eines Sufiordens <i>(<a href="Tariqa" class="mw-redirect" title="Tariqa">Tariqa</a>),</i> wie sie verstärkt ab dem 12. und 13. Jahrhundert entstanden. Zu jener Zeit, die als eine erste Blütezeit des Sufismus gilt, fanden die islamischen Mystiker eine große Resonanz auch in der breiten Bevölkerung, wodurch sich noch heute die starke auf diese Personen bezogene Verehrung erklären lässt. Einer der international bekanntesten Heiligen ist <a href="%CA%BFAbd_al-Q%C4%81dir_al-Dsch%C4%ABl%C4%81n%C4%AB" title="ʿAbd al-Qādir al-Dschīlānī">ʿAbd al-Qādir al-Dschīlānī</a>, dessen Grab in <a href="Bagdad" title="Bagdad">Bagdad</a> Pilger aus der ganzen islamischen Welt angezogen hat. Träume von ʿAbd al-Qādir al-Dschīlānī spielen auch eine große Rolle in der islamischen Mystik.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So soll er zum Beispiel dem westafrikanischen religiösen Anführer <a href="Usman_dan_Fodio" title="Usman dan Fodio">Usman dan Fodio</a> erschienen sein und ihm das „Schwert der Wahrheit“ verliehen haben.
</p><p>In einigen sunnitischen Gruppen wie der Bewegung der <a href="Wahhabiten" title="Wahhabiten">Wahhabiten</a> (<a href="Salafismus" title="Salafismus">Salafismus</a>) und den <a href="Ahl-i_Had%C4%ABth" title="Ahl-i Hadīth">Ahl-i Hadīth</a> wird eine Heiligenverehrung explizit bekämpft, da sie dem Prinzip der absoluten Einzigartigkeit und Erhabenheit eines Gottes <i>(<a href="Tauhid" class="mw-redirect" title="Tauhid">tauhid</a>)</i> zuwiderlaufe und ein nicht auf Gott, sondern auf Menschen gerichteter Kult sei. Bei der Ablehnung der Heiligenverehrung beruft man sich in diesen Kreisen auf den <a href="Koran" title="Koran">Koran</a> (<a href="Sure_9" class="mw-redirect" title="Sure 9">Sure 9</a>:31; 10:19).
</p><p>→ <i>Siehe auch:</i> <a href="Marabout" title="Marabout">Marabout</a>, <a href="Derwisch" title="Derwisch">Derwisch</a>, Kategorie:Sufi, <a href="Volksislam" title="Volksislam">Volksislam</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Indische_Religionen">Indische Religionen</h3></div>

<p>Heilige der indischen Religionen des <a href="Hinduismus" title="Hinduismus">Hinduismus</a>, <a href="Buddhismus" title="Buddhismus">Buddhismus</a> und <a href="Jainismus" title="Jainismus">Jainismus</a> lassen sich grob dadurch charakterisieren, dass sie in radikaler <a href="Askese" title="Askese">Askese</a> und <a href="Meditation" title="Meditation">Meditation</a> einen höheren Bewusstseinsstand (<a href="Erleuchtung" title="Erleuchtung">Erleuchtung</a>) erreicht haben sollen. Der Mittlercharakter zwischen göttlicher Autorität und Menschen tritt bei den verbreiteten atheistischen oder agnostischen Konzepten entsprechend nicht auf.
</p><p>Die ungenaue Kategorie des „Hinduismus“ macht eine allgemein gültige Definition eines „hinduistischen Heiligen“ praktisch unmöglich. Dennoch lässt sich eine relativ weit verbreitete Verehrung bestimmter religiöser Lehrer, die in ihrer Zeit das Gesicht des Hinduismus prägten, wie <a href="Namdev" title="Namdev">Namdev</a>, <a href="Dnyaneshwar" title="Dnyaneshwar">Dnyaneshwar</a>, <a href="Tukaram" title="Tukaram">Tukaram</a>, <a href="Shankara" title="Shankara">Shankara</a>, <a href="Ramakrishna" title="Ramakrishna">Ramakrishna</a> oder auch <a href="Gandhi" class="mw-redirect" title="Gandhi">Gandhi</a>, beobachten.
</p><p>Im Buddhismus ist die Vorstellung von Heiligen konkreter vorhanden. Der <a href="Hinayana" title="Hinayana">Hinayana</a>-Buddhismus sieht die individuelle Heiligkeit darin gegeben, dass ein Mensch, der <a href="Arhat" title="Arhat">Arhat</a>, nach streng asketischem Leben und Beachtung der Lehren <a href="Buddha" title="Buddha">Buddhas</a> bereits zu Lebzeiten das <a href="Nirwana" title="Nirwana">Nirvana</a> erreicht und damit aus dem <a href="Samsara" title="Samsara">Kreislauf der Wiedergeburten</a> ausscheidet. Auch <a href="Siddhartha_Gautama" title="Siddhartha Gautama">Siddhartha Gautama</a>, der die <a href="Vier_Edle_Wahrheiten" class="mw-redirect" title="Vier Edle Wahrheiten">vier edlen Wahrheiten</a> erkannt und in der <a href="Meditation" title="Meditation">Meditation</a> zu vollkommener innerer Ruhe gefunden hat, fällt unter die Kategorie des Heiligen.
</p><p>Der bereits im Hinayana präsente Gedanke einer Verehrung der Reliquien Buddhas setzte sich im <a href="Mahayana" title="Mahayana">Mahayana</a> verstärkt fort. Hier werden zusätzlich die <a href="Bodhisattva" title="Bodhisattva">Bodhisattvas</a> als Heilige verehrt, weil sie zwar die Erleuchtung bereits erlangt haben, aus <a href="Altruismus" title="Altruismus">Altruismus</a> aber auf das Nirvana verzichten und andere Menschen ebenfalls zur Erleuchtung führen wollen. Über ihren Gräbern und Reliquien wurden <a href="Stupa" title="Stupa">Stupas</a> errichtet, die auch heute noch beispielsweise in Thailand in Ehrerbietung barfuß rechtsherum andächtig umschritten wird, zumeist verbunden mit Blumen-, Weihrauch- und Kerzen-Opfern. Berühmte Heilige des tibetischen Buddhismus sind z.&nbsp;B. <a href="Padmasambhava" title="Padmasambhava">Padmasambhava</a>, <a href="Milarepa" title="Milarepa">Milarepa</a> und <a href="Tsongkhapa" title="Tsongkhapa">Tsongkhapa</a>.
</p><p>Im <a href="Jainismus" title="Jainismus">Jainismus</a> schließlich werden 63 exemplarische Menschen, darunter die 24 sogenannten <a href="Tirthankara" class="mw-redirect" title="Tirthankara">Tirthankaras</a> („Furtbereiter“, „Bahnbrecher“), als Heilige verehrt, weil sie, obwohl sie selbst bereits Erlösung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten gefunden haben, in immer wiederkehrenden Abständen den Menschen den Weg zur Erleuchtung aufgezeigt haben.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Chinesische_Religionen">Chinesische Religionen</h3></div>
<p>Im <a href="Konfuzianismus" title="Konfuzianismus">Konfuzianismus</a> war der Begriff des „Heiligen“ (聖人 – Shengren) stets mit dem des „Edlen“ (君子) konnotiert, der die fünf konfuzianischen Kardinaltugenden, Menschlichkeit (Ren, 仁), Gerechtigkeit (Yi, 義), Ethisches Verhalten (Li, <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r184932629">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Hans{font-size:110%}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span lang="zh-Hans" class="Hans">礼</span>), Weisheit (Zhi, 智) und Aufrichtigkeit (Xin, 信) in sich vereint. Neben <a href="Konfuzius" title="Konfuzius">Konfuzius</a> selbst und seinen Schülern zählten dazu vor allem ideale <a href="Urkaiser_Chinas" title="Urkaiser Chinas">mythische Herrscher</a> und die regierenden Kaiser.
</p><p>Der <a href="Daoismus" title="Daoismus">Daoismus</a> dagegen verehrte verschiedene historische Gestalten, denen zugeschrieben wurde, in Übereinstimmung mit dem <a href="Dao" title="Dao">Dao</a> gelebt zu haben (z.&nbsp;B. die sogenannten „<a href="Acht_Unsterbliche" title="Acht Unsterbliche">Acht Unsterblichen</a>“). Sie werden oft als mit übernatürlichen Fähigkeiten versehen vorgestellt, die auch vor Krankheit und Tod bewahren können, und sie sind <a href="Xian_(Mythologie)" title="Xian (Mythologie)">Unsterbliche</a>. Sie gelten im <a href="Pantheon_des_Daoismus" title="Pantheon des Daoismus">Pantheon des Daoismus</a> häufig auch als Gottheiten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Hagiographie" title="Hagiographie">Hagiographie</a></li>
<li><a href="Liste_der_Seligen_und_Heiligen" title="Liste der Seligen und Heiligen">Liste der Seligen und Heiligen</a></li>
<li><a href="Liste_heiliger_und_seliger_Ehepaare" title="Liste heiliger und seliger Ehepaare">Liste heiliger und seliger Ehepaare</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Arnold_Angenendt" title="Arnold Angenendt">Arnold Angenendt</a>: <i>Corpus incorruptum. Eine Leitidee der mittelalterlichen Reliquienverehrung.</i> In: <i>Saeculum.</i> Bd. 42, Nr. 3/4, 1991, S. 320–348, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.7788/saeculum.1991.42.34.320">10.7788/saeculum.1991.42.34.320</a></span>.</li>
<li>Arnold Angenendt: <i>Heilige und Reliquien. Die Geschichte ihres Kultes vom frühen Christentum bis zur Gegenwart.</i> 2., überarbeitete Auflage. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42867-3.</li>
<li><a href="Theofried_Baumeister" title="Theofried Baumeister">Theofried Baumeister</a>: <i>Heiligenverehrung I.</i> In: <i><a href="Reallexikon_f%C3%BCr_Antike_und_Christentum" title="Reallexikon für Antike und Christentum">Reallexikon für Antike und Christentum</a>.</i> Band 14: <i>Heilig – Hexe.</i> Hiersemann, Stuttgart 1988, ISBN 3-7772-8835-7, Sp. 96–150.</li>
<li><a href="Wolfgang_Beinert_(Theologe)" title="Wolfgang Beinert (Theologe)">Wolfgang Beinert</a> (Hrsg.): <i>Die Heiligen heute ehren. Eine theologisch-pastorale Handreichung.</i> Freiburg (Breisgau) u. a. 1983, ISBN 3-451-19544-5.</li>
<li>Jürgen Beyer <a href="Et_al." title="Et al.">et al.</a> (Hrsg.): <i>Confessional sanctity. (c. 1550 – c. 1800)</i> (= <i>Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz.</i> Beiheft 51). Von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-2998-9.</li>
<li>Joseph Braun: <i>Tracht und Attribute der Heiligen in der deutschen Kunst.</i> Stuttgart 1943; anastatischer Nachdruck München 1964.</li>
<li><a href="Peter_Brown_(Historiker)" title="Peter Brown (Historiker)">Peter Brown</a>: <i>The Cult of the Saints. Its Rise and Funktion in Latin Christianity</i> (= <i>The Haskell Lectures on History of Religions.</i> 2). University of Chicago Press, Chicago IL 1981, ISBN 0-226-07621-0.</li>
<li><a href="Siglind_Bruhn" title="Siglind Bruhn">Siglind Bruhn</a>: <i>Saints in the Limelight. Representations of the Religious Quest on the Post-1945 Operatic Stage</i> (= <i>Dimension &amp; Diversity Series. Studies in 20th Century Music.</i> Bd. 5). Pendragon Press, Hillsdale, NY 2003, ISBN 1-576-47096-2.</li>
<li><a href="Peter_Dinzelbacher" title="Peter Dinzelbacher">Peter Dinzelbacher</a>, <a href="Dieter_R._Bauer" title="Dieter R. Bauer">Dieter R. Bauer</a> (Hrsg.): <i>Heiligenverehrung in Geschichte und Gegenwart.</i> Schwabenverlag, Ostfildern 1990, ISBN 3-7966-0679-2.</li>
<li><a href="J%C3%BCrgen_Wasim_Frembgen" title="Jürgen Wasim Frembgen">Jürgen Wasim Frembgen</a>: <i>Reise zu Gott. Sufis und Derwische im Islam.</i> (= <i>Beck’sche Reihe,</i> 1380). C. H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-45920-X.</li>
<li><a href="Peter_Gemeinhardt" title="Peter Gemeinhardt">Peter Gemeinhardt</a>: <i>Die Heiligen. Von den frühchristlichen Märtyrern bis zur Gegenwart</i> (= <i>Beck’sche Reihe,</i> 2498). C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-58798-6.</li>
<li>Rosa Giorgi: <i> Die Heiligen. Geschichte und Legende.</i> (= <i>Bildlexikon der Kunst,</i> Band 2). Parthas, Berlin 2003, ISBN 3-932529-57-X.</li>
<li><a href="Erhard_Gorys" title="Erhard Gorys">Erhard Gorys</a>: <i>Lexikon der Heiligen</i> (= <i>Kleine digitale Bibliothek.</i> Bd. 48). CD-ROM. Directmedia Publishing, Berlin 2007, ISBN 978-3-89853-348-5.</li>
<li>John Stratton Hawley (Hrsg.): <i>Saints and Virtues</i> (= <i>Comparative Studies in Religion and Society.</i> Bd. 2). University of California Press, Berkeley CA u. a. 1987, ISBN 0-520-05984-0.</li>
<li>Carol Piper Heming: <i>Protestants and the Cult of the Saints in German-speaking Europe, 1517–1531 (= Sixteenth Century Essays &amp; Studies,</i> Bd. 65). Truman State University Press, Kirksville Missouri 2003, ISBN 1-931112-23-1.</li>
<li><a href="Daniel_Hess_(Kunsthistoriker)" title="Daniel Hess (Kunsthistoriker)">Daniel Hess</a>, Markus Prummer: <i>Helden, Märtyrer, Heilige. Wege ins Paradies.</i> Verlag des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg 2019, ISBN 978-3-946217-18-3.</li>
<li><a href="James_Howard-Johnston" title="James Howard-Johnston">James Howard-Johnston</a>, Paul Antony Hayward (Hrsg.): <i>The cult of saints in late antiquity and the middle ages. Essays on the contribution of Peter Brown.</i> Oxford University Press, Oxford 1999, ISBN 0-19-826978-1.</li>
<li><a href="Heimo_Kaindl" title="Heimo Kaindl">Heimo Kaindl</a> (Hrsg.): <i>Zwischen Ehrfurcht und Schauder. Reliquienkult gestern und heute.</i> Diözesanmuseum Graz, Graz 2005, ISBN 3-901810-16-1.</li>
<li><a href="Theodor_Klauser" title="Theodor Klauser">Theodor Klauser</a>: <i>Christlicher Märtyrerkult, heidnischer Heroenkult und die spätjüdische Heiligenverehrung</i> (= <i>Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Geisteswissenschaften.</i> Bd. 91, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220570-5649%22&amp;key=cql">0570-5649</a></span></span>). Westdeutscher Verlag, Köln u. a. 1960.</li>
<li><a href="G%C3%BCnter_Lanczkowski" title="Günter Lanczkowski">Günter Lanczkowski</a>, Göran Larsson, <a href="Karl_Hausberger" title="Karl Hausberger">Karl Hausberger</a>, Christian Hannick, <a href="Frieder_Schulz" title="Frieder Schulz">Frieder Schulz</a>: <i>Heilige / Heiligenverehrung.</i> In: <i>Theologische Realenzyklopädie.</i> Band 14: <i>Heilig – Hexe.</i> Hiersemann, Stuttgart 1988, ISBN 3-7772-8835-7, Sp. 641–672.</li>
<li><i>Lexikon der Heiligen und Heiligenverehrung.</i> 3 Bände. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2003, ISBN 3-451-28190-2.</li>
<li><a href="Hubertus_Lutterbach" title="Hubertus Lutterbach">Hubertus Lutterbach</a>: <i>Tot und heilig? Personenkult um „Gottesmenschen“ in Mittelalter und Gegenwart.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-20841-8.</li>
<li><a href="Esther_Meier" title="Esther Meier">Esther Meier</a>: <i>Handbuch der Heiligen</i>.
<ul><li>Primus Darmstadt 2010. ISBN 978-3-89678-692-0</li>
<li>Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010. ISBN 978-3-534-22413-5</li></ul></li>
<li>Gabriele Miller: <i>Heilige.</i> In: <i><a href="Lexikon_f%C3%BCr_Theologie_und_Kirche" title="Lexikon für Theologie und Kirche">Lexikon für Theologie und Kirche</a>.</i> Band 4: <i>Franca bis Hermenegild.</i> Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1995, ISBN 3-451-22004-0, Sp. 1274–1276.</li>
<li><a href="Helmut_Moll" title="Helmut Moll">Helmut Moll</a>: <i>Selige und heilige Ehepaare</i>. Dominus, Augsburg 2016, ISBN 978-3-940879-48-6.</li>
<li><a href="Veit_Neumann" title="Veit Neumann">Veit Neumann</a> (Hrsg.): <i>Heilige. Hagiographie als Theologie</i>. Echter-Verlag, Würzburg 2020, ISBN 978-3-429-05433-5.</li>
<li><a href="Walter_Nigg" title="Walter Nigg">Walter Nigg</a>: <i>Große Heilige.</i> Diogenes, Zürich 1993, ISBN 978-3-257-06526-8 (Erstausgabe 1947, Artemis Verlag).</li>
<li><a href="Friedrich_Prinz" title="Friedrich Prinz">Friedrich Prinz</a>: <i>Das wahre Leben der Heiligen. Zwölf historische Porträts von Kaiserin Helena bis Franz von Assisi.</i> Beck, München 2003, ISBN 3-406-50223-7.</li>
<li>Otto Wimmer: <i>Handbuch der Namen und Heiligen, mit einer Geschichte des christlichen Kalenders.</i> 3. Aufl. Innsbruck/Wien/München 1966; ab 4. Aufl. 1982, von Otto Wimmer und Hartmann Melzer, unter dem Titel <i>Lexikon der Namen und Heiligen</i>.</li>
<li><a href="Norbert_Wolf_(Kunsthistoriker)" title="Norbert Wolf (Kunsthistoriker)">Norbert Wolf</a>: <i>Die Macht der Heiligen und ihrer Bilder.</i> Philipp Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-010505-6.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Saints?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Heiliger</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Heiliger" class="extiw external" title="wikt:Heiliger">Wiktionary: Heiliger</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://hds.hebis.de/herder/Search/Results?lookfor=heilige+und+selige&amp;trackSearchEvent=Einfache+Suche&amp;type=allfields&amp;search=new&amp;submit=Suchen">Literatur über Heilige und Selige in Ostmitteleuropa</a> im Bibliotheks- und Bibliographieportal / <a href="Herder-Institut_(Marburg)" title="Herder-Institut (Marburg)">Herder-Institut (Marburg)</a></li>
<li>Kurt Messmer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.nationalmuseum.ch/2020/12/georg-martin-nikolaus-zeitlose-humanitaet/"><i>Georg, Martin, Nikolaus – zeitlose </i></a> Im Blog des <a href="Schweizerisches_Nationalmuseum" title="Schweizerisches Nationalmuseum">Schweizerischen Nationalmuseums</a> vom 4. Dezember 2020</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Anton_Pachinger" title="Anton Pachinger">Anton M. Pachinger</a>: <i>Über Krankheitspatrone auf Heiligenbildern.</i> In: <i>Sudhoffs Archiv</i> 2, 1909, S. 351–374.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton M. Pachinger: <i>Über Krankheitspatrone auf Medaillen.</i> In: <i>Sudhoffs Archiv</i> 3, 1910, S. 227–268.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Direktorium über die Volksfrömmigkeit und die Liturgie</i> (= <i>Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls</i>, Nr. 160). 2001, S. 168.</span>
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<li id="cite_note-Heilige,_Heiligenverehrung-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Heilige,_Heiligenverehrung_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150127050444/http://www.alt-katholisch.de/information/haeufig-gestellte-fragen/heilige-heiligenverehrung.html"><i>Heilige, Heiligenverehrung.</i></a> Website des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Werner Groß: <i>Die Heiligenverehrung in der Glaubenspraxis der Gegenwart.</i> In: <a href="Peter_Dinzelbacher" title="Peter Dinzelbacher">Peter Dinzelbacher</a>, <a href="Dieter_R._Bauer" title="Dieter R. Bauer">Dieter R. Bauer</a> (Hrsg.): <i>Heiligenverehrung in Geschichte und Gegenwart.</i> Ostfildern 1990, S. 358–372, hier S. 370, sowie <a href="Hubertus_Lutterbach" title="Hubertus Lutterbach">Hubertus Lutterbach</a>: <i>Tot und heilig? Personenkult um „Gottesmenschen“ in Mittelalter und Gegenwart.</i> Darmstadt 2008, S. 104ff.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Katholische Presseagentur Österreich: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kathpress.co.at/site/nachrichten/database/61974.html">839 Heiligsprechungen in der Kirche der Neuzeit</a> vom 26. April 2014.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.katholisch.de/artikel/41727-theologin-reisinger-fordert-neuen-umgang-mit-heiligsprechungen"><i>Theologin Reisinger fordert neuen Umgang mit Heiligsprechungen.</i></a> In: <i>katholisch.de.</i> 27.&nbsp;Oktober 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10.&nbsp;November 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHeiliger&amp;rft.title=Theologin+Reisinger+fordert+neuen+Umgang+mit+Heiligsprechungen&amp;rft.description=Theologin+Reisinger+fordert+neuen+Umgang+mit+Heiligsprechungen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.katholisch.de%2Fartikel%2F41727-theologin-reisinger-fordert-neuen-umgang-mit-heiligsprechungen&amp;rft.date=2022-10-27">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20191025085353/https://www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/2917456_Region-feiert-200.-Geburtstag-des-Volksheiligen-Bruder-Konrad.html?em_cnt=2917456">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 25. Oktober 2019 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4024055-1">4024055-1</a></span> </div>
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